Freitag, 1. Mai 2015

Vorläufiger Abschluss und Fazit des E-Book Experiments

Die jüngste Entwicklung

Mein letztes Buch ist relativ gut angekommen, so hat sich inzwischen sogar die Skala des Dashboardes insoweit verändert, dass nun nicht mehr in Einer- sondern in Fünferschritten gezählt wird. Man kann klar erkennen, dass meine letzte Veröffentlichung einen sehr positiven Effekt hatte und sich meine Verkäufe wieder deutlich steigern konnten. Insgesamt habe ich im April 101 Bücher verkaufen können, dazu kommen 191 Ausleihen, insgesamt konnte ich also knapp 300 Leser für meine Werke begeistern. Finanziell heisst das, dass ich mit meinem neuen Werk bereits nach knapp vier Wochen über 400,00 Euro generieren konnte, das ist der beste Start überhaupt, den eines meiner  E-Books bisher gehabt hat. Ich rechne fest damit, dass dieses Werk innerhalb der nächsten Monate einen vierstelligen Return of Invest generieren wird. 

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Das große Fazit


Ich muss zugeben, dass mein Fazit relativ übersichtlich ausfällt, auch wenn die Zwischenüberschrift anderes verspricht. Mein Versuch hat denke ich gezeigt, dass man mit bescheidenem Aufwand ein kleines Zubrot verdienen kann. Ich habe insgesamt acht Bücher online gestellt, von denen sich zwei sehr gut, fünf durchschnittlich und eines sehr schlecht verkauft hat. Jemand der etwas Talent und viel Zeit hat, kann auf jeden Fall mit einem relativ entspannten Aufwand ein gutes Auskommen erwirtschaften. Ich selbst konnte einen mittleren vierstelligen Betrag generieren, wobei ich natürlich nur wenige Tage Nettoarbeitszeit investiert habe. 

Was bringt die Zukunft

Ich habe mich beruflich orientiert und meine neue Tätigkeit wird mir zunächst nur wenig Freiräume lassen, um regelmäßig Veröffentlichungen vorzunehmen. Aus diesem Grund werde ich das Projekt, zumindest was die kommerzielle Seite angeht, zunächst ruhen lassen. Als reines Hobby werde ich das Schreiben allerdings beibehalten und in meiner Freizeit einfach mal etwas rumprobieren. 
Sollte ich etwas veröffentlichen, dann vermutlich zunächst als Blog und nicht kommerziell, dafür aber unter einem Pseudonym. Das steht aber noch in den Sternen. 

Wo findet man guten Rat?

Dieser Blog wird wohl ebenfalls etwas ruhen, vielleicht aber auch mit einem neuen Thema wiederbelebt, das weiss ich noch nicht. 
Erster Anlaufpunkt für weitere Infos und Diskussionen könnten Facebookgruppen wie diese hier sein, in der inzwischen mehrere Tausend Mitglieder vernetzt sind. Achtet darauf, die üblichen Gepflogenheiten einzuhalten (Fragen erst einmal mit der Suchfunktion abgleichen, keine plumpe Werbung, etc.). 
Größere Treffen von Autoren könnten ebenfalls hilfreich sein, wie z.B. der Seif-Publishing Day, ich gehe aber davon aus, dass es auch andere Treffen geben wird, die spannend sind. 

Beste Grüße,

Pius

Sonntag, 26. April 2015

Der Selfpublishing Day 2015 in Münster oder wie man neudeutsch sagt #SPDay15

Nachdem ich für mein letztes Projekt bereits über 200 Leser begeistern konnte, stieß ich im Internet auf den Seif-Publishing Day 2015 in Münster, ein Autorentreffen mit Programm. Da Münster meine Heimatstadt ist und ich den Wetterbericht bereits kannte (Regen, grau) entschied ich mich, eine kleine Zugfahrt ins Westfälische zu machen um mir das Ganze mal anzuschauen.


Der Rahmen:

Münster ist bei aller Schönheit leider nicht für die Perlen der deutschen Hotellerie bekannt. Die Veranstaltung fand in einem relativ schmucklosen Mercure Hotel statt, das seine besten Zeiten wohl hinter sich haben dürfte. Auch wenn nominell vier Sterne an der Eingangstür standen, ideal war das nicht. Enge Gänge und ein eher ausladendes Ambiente trübten den ersten Eindruck. Dafür war es fußläufig zum Bahnhof und in Ermangelung von Alternativen vermutlich die beste Option für den Veranstalter. Die Organisation war an und für sich gelungen, was mir gefehlt hat waren vernünftige Namensschilder die man im Vorfeld gedruckt und in ordentlichen Hüllen/Schildchen bereitgelegt hätte. Handgeschriebene Papieraufkleber, die sich schnell rollen und schäbig aussehen müssen wirklich nicht sein. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass der Veranstalter keine Namensliste seiner Gäste hatte, zumindest musste man ein Ticket aus der Tasche kramen, sowas kann man sicherlich vereinfachen. Der eigentliche Ablauf war aus meiner Sicht reibungslos, lediglich die Tatsache dass die Redner nur ein Handmikrofon hatten und teilweise nicht damit umgehen konnten, hat mich besonders bei Lutz Kreuzer gestört. Dieser neigte dazu den Abstand zwischen Mund und Mikro sehr oft und sehr schnell zu verändern, so dass es sich anhörte, als würde jemand permanent die Lautstärke laut und leise drehen. Alles in Allem aber ein reibungsloser Ablauf. Das Essen war ebenfalls in Ordnung, es gab immer wieder kleine Snacks, bis hin zu eigentlich ganz leckeren kleinen Hawaii Baguettes.

Die Bar war zwar geschlossen, aber immerhin mit passendem Motto




















Das Programm:

Das Programm war bunt gemischt. Ich kannte im Vorfeld nur zwei der Redner dem Namen nach, leider waren nicht alle Inhalte ideal für das Publikum, teilweise waren die Vortragenden aus meiner Sicht auch nicht sehr geübt darin, Inhalte zu vermitteln. Andere hingegen präsentierten sehr eloquent, wenn man Pech hatte aber mit einem langweiligen Thema und natürlich haben eigentlich alle Redner auch einen kleinen Anteil an Eigenmarketing betrieben. Ich halte das aber mit Blick auf die Kosten für legitim, da ich mir nicht vorstellen kann (bzw. ich kann ja rechnen), dass hier hohe Rednerhonorare geflossen sind. Dazwischen gab es immer wieder Wissenswertes und Interessantes. Das Programm hat einen bunten Strauß bereitgestellt, aus dem der ein oder andere sicherlich etwas mehr oder weniger mitgenommen haben dürfte, ich für meinen Fall konnte aus den 6 Rednern und meinen 2 Workshops für mich durchaus ein paar Gedanken, Anregungen und Informationen mitnehmen und bin somit sehr zufrieden. Was ich am Ende für mich rausgezogen habe, dazu mehr im Verlauf des Artikels.

Vorträge am Vor- und Nachmittag bildeten den Rahmen der Veranstaltung




















Das Publikum:

Ich habe leider zu zählen vergessen, aber die Veranstaltung war dem Eindruck nach gut besucht, mit vielleicht 80, vielleicht 120 Teilnehmern. Das Publikum war sehr breit gemischt, wobei ich den Eindruck hatte, dass der Anteil der weiblichen Besucher leicht überwog. Allerdings kann das auch eine sehr subjektive Wahrnehmung sein. Von seriös bis schillernd war alles dabei, auch bei den Genres schien alles vertreten. Welcher Typ Mensch nun welche Art von Literatur schreibt könnte ich gar nicht einschätzen, meine einzige Beobachtung dahingehend ist, dass Frauen die Anfang 50 sind und seriös aussehen, in der Regel Sachbücher schreiben und jüngere Frauen zu Romance neigen.


Die Aussteller:

Ein sehr interessanter Aspekt waren die Aussteller, die verschiedene Dienstleistungen für Autoren anboten. Man konnte hier mit Leuten aus der Wirtschaft sprechen, für mich waren das sehr interessante Gesprächspartner.

Spannend fand ich vor allem die Tolino Allianz (www.tolino.de), die sich zum Ziel gesetzt haben, ein Gegengewicht zu Amazons KDP zu erschaffen, dabei aber nicht ausschliesslich auf Automatisierung zu setzen sondern auch persönlichen Kontakt zu Autoren zu haben und sogar eine gewisse Qualitätskontrolle zu liefern. Auf mich haben die Mitarbeiter einen sehr ambitionierten Eindruck gemacht, ich bin allerdings auch der festen Überzeugung, dass man wenn man ein echtes Gegengewicht sein möchte, sehr viel ähnlich wie der Platzhirsch machen muss. Amazon macht viel richtig und hat schlanke, effiziente Prozesse. Der Launch wird zeigen, ob Tolino hier mitziehen kann.

Interessant fand ich auch BoD. Zugegeben hätte ich mir die Informationen des Anbieters auch anderweitig beschaffen können, aber ich finde es nett, wenn man auf Angebote auch mal persönlich hingewiesen wird. BoD hat hier tatsächlich Dienstleistungen im Portfolio, die ich zwar aktuell noch nicht, aber vielleicht in naher Zukunft gut gebrauchen könnte.


Was nehme ich mit:

Meine Erwartungshaltung an eine Veranstaltung wie den SPDay 2015 war, dass ich a) die Gelegenheit habe mich mit anderen auszutauschen und b) Informationen für mein Hobby zu bekommen. Beides wurde klar erfüllt. Natürlich muss man sehr selektiv aus dem breiten Angebot auswählen, was für einen selbst interessant und wichtig ist, aber ich konnte für mich ein paar Dinge rausziehen:
  • Von den vielen angebotenen Dienstleistungen kommt für mich aktuell keine in Frage, da ich keine "seriösen" oder anspruchsvollen Bücher schreibe. Das Investment halte ich immer noch so gering wie möglich. (also lediglich Bildlizenzen bei iStock und co.)
  • Sollte ich aber einmal etwas nur halbwegs seriöses schreiben, dann würde ich ggf. Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Allen voran möchte ich dann einen Korrektor nutzen. Ich weiß, dass ich eine sehr ausgeprägte Kommaschwäche habe, die dem Leser frivoler Literatur nur bedingt aufstoßen wird, aber sobald es in den echten Belletristikbereich geht, halte ich das für sinnvoll. Ein Cover würde ich vermutlich immer versuchen selbst oder mit der Hilfe guter Freunde zu erstellen. Einen Lektor würde ich nie bezahlen. Ich werde auch begründen warum. Ich bin durchaus bereit Einnahmen meiner Bücher zu reinvestieren. Ich glaube aber, wenn ich Korrektur und Lektorat und ggf. noch Cover outsource, dass das wirtschaftliche Risiko zu hoch ist, da ich dann schnell mit zwei oder drei tausend Euro in der Bütt stehe, wie man so schön sagt. Sollten meine Bücher so viel Potential haben, dass sie nach einem Lektor verlangen, dann sollte ein Verlag das Potential erkennen und sich darum kümmern. Bei der Korrektur (also dem reinen Raussuchen von Fehlern) ist für mein aktuelles Empfinden die Schmerzgrenze klar erreicht, andere Dienstleistungen würde ich aktuell nicht bezahlen.
  • Es wurden einige interessante Zahlen genannt, z.B. auch über Verkaufsränge und Verkaufszahlen in der sogenannten Midlist. So können Autoren die regelmäßig einen Verkaufsrang von 500 - 1000 bei Amazon einnehmen durchaus von Ihrer Tätigkeit leben und es gibt für Serien und Reihen durchaus interessante Effekte zu beobachten, wie sich Bücher gegenseitig "pushen!". 
  • Ich wusste zwar, dass man sich Bücher drucken kann, aber wie einfach und kostengünstig das ist, war mir nicht bewusst. Das werde ich irgendwann noch einmal machen, ein paar Euro für das eigene Buch sind absolut ok. Früher musste man ja immer größere Mengen abnehmen. 
  • Sollte ich Autorenservices in Anspruch nehmen würde ich mich vermutlich an BoD wenden, da sich das Team hier sehr seriös und vertrauensvoll präsentiert hat. Ist natürlich auch Gefühlssache, aber ohne weitere Recherche und Preisvergleiche wäre das mein erster Ansprechpartner. 
  • Dazu habe ich zahlreiche Anregungen und Tipps mitgenommen, zu den Themen PR, eigene Homepage und über die Geschichte des Selbstverlages. Ich werde diese für mich noch mal aufarbeiten und dann darüber berichten, wenn ich sie selbst anwenden sollte.
  • Natürlich war der Austausch mit anderen Autoren und "Autoren" einer der zentralen Aspekte. Es ist klar, dass auch die ein oder andere skurrile Figur dabei war, aber das ist glaube ich auf jeder Veranstaltung so. Alles in allem war die Masse der Besucher eher seriös und ernsthaft bei der Sache und der ganz normale Durchschnitt. Ich habe mich da gut unterhalten und auch hier sicher noch mal das ein oder andere mitgenommen. 
Die Podiumsdiskussion erfolgreicher Autoren habe ich geschwänzt, ich hatte irgendwann einfach Hunger und nach 7 Stunden war es für mich dann auch gut gewesen. Alles in allem aber ein gelungener kleiner Ausflug in meine Geburtsstadt. Prinzipiell würde ich wieder zu so einem Treffen fahren, wenn es im Norddeutschen Raum, Berlin oder München stattfindet. Allzu weit und allzu teuer sollte es nicht sein, aber so war es sicherlich ein gutes Investment an Zeit und Geld. 

Nachtrag aufgrund von Feedback:

Ich selbst habe an den Workshops von Tolino und zum Thema Coverdesign teilgenommen. Der Tolino Workshop war im Wesentlichen davon geprägt, dass die verantwortlichen Projektleiter sich Feedback einholen wollten, was man beim Start des Konkurrenzproduktes zu KDP anders/besser machen könne. Ich persönlich fände es spannend, etwas mehr über meine Leser zu erfahren, also z.B. über das Alter, Geschlecht und den Ort des Kaufes. Ich bin sehr gespannt, ob das umgesetzt wird.
Grundsätzlich ist der Anspruch seinen Autoren zuzuhören erst mal sehr lobenswert, die Zeit wird zeigen, wie sehr man diesem Anspruch dann bei 1000 oder 5000 oder 10000 Autoren noch gerecht werden kann. Das Team von Tolino hat nach Aussage des Projektverantwortlichen aktuell 8 Mitarbeiter.

Der Cover Workshop war für mich eher ein Reinfall. Die einzige brauchbare Information war, dass es eine Drittelregelung bei der Aufteilung des Covers gibt und man zwei Linien hat, die wichtig sind. Das Thema ist aber ohnehin sehr komplex, da man für eine eigene Covergestaltung schon relativ viel wissen muss. Dazu kam, dass der Referent mich persönlich nicht angesprochen hat, ich fand ihn etwas unstrukturiert und den Vortrag nicht durchdacht. Auf mich hat es so gewirkt, als hätte man jemanden gebeten etwas über Cover zu erzählen, das wurde dann auch gemacht. Man hat aber das Gefühl gehabt, dass man sich vorher kein Lernziel überlegt hat und das machte den Vortrag dann etwas zäh und leider auch unproduktiv. Aus meiner Sicht der schwächste Programmpunkt.


Nachtrag 2: Kosten Korrektorat

Ich habe noch einmal nachgeschaut, die Kosten für einen Korrektor bei BoD liegen bei 3,00 Euro pro Seite, das halte ich für akzeptabel und würde es für einen ersten Versuch erst mal ohne weitere Bedenken buchen, wenn ich ein Werk fabriziert habe, dass ich selbst für potentiell so erfolgversprechend halte, dass es ein entsprechendes Investment rechtfertigt.





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Donnerstag, 9. April 2015

Von 12 auf 100 in einer Woche!

Das lässt sich gut an.

Nachdem ich letzte Woche endlich wieder eine Geschichte veröffentlichen konnte, habe ich bereits eine Woche später erste Ergebnisse. Die Umsätze konnten sich nach einem stetigen Abflachen deutlich erholen. In der Woche vor der Neuveröffentlichung konnte ich insgesamt 12 Leser (Verkäufe und Ausleihen) gewinnen, in der Woche nach der Veröffentlichung waren es genau 100 Leser. Ein Großteil der Leser entschied sich dabei für die Neuveröffentlichung, wobei ich keinerlei Marketingmaßnahmen durchgeführt habe. Das neue Werk ist eine etwas längere Geschichte, die etwa 36 Taschenbuchseiten umfasst, das entspricht 18 Din-A4 Seiten. Ich habe diesmal etwas länger gebraucht, ich würde schätzen, dass mich die Erstellung des Werkes gute 2,5 Arbeitstage in Anspruch genommen hat, außerdem habe ich etwas mehr für das Cover ausgegeben. Der ROI (Return of Investment, also das was man für seine Mühen zurückerhält) ist bereits jetzt dreistellig, so dass ich auf jeden Fall sagen kann, dass sich das Ganze gelohnt hat.

Die letzte Veröffentlichung  (31.3.) hat einen gewissen Schub gebracht! 


Natürlich motiviert einen das schon, sich direkt hinzusetzen und etwas Neues zu schreiben. Allerdings habe ich mich gefragt, ob ich mal zur Abwechslung etwas seriöses schreiben soll, oder mich gar in den Sachbuchbereich begebe, also etwas schreibe, das die Menschheit wirklich weiterbringt. Der Markt für Ratgeber ist natürlich sehr breit, gerade in den schwammigen Bereichen wie Lebenshilfe, Liebes- und Flirtratgeber und ähnlichem gibt es Tausende "Werke", die sich aber anscheinend immer noch ganz gut verkaufen lassen, wenn man es richtig anstellt. Dass die Qualität nicht immer entscheidend für den kommerziellen Erfolg ist, zeige jüngste Beispiele wie z.B. dieses Buch über Smalltalk, das im Wesentlichen nichts anderes ist, als eine Selbstbeweihräucherung eines Journalisten, der aber aufgrund seiner beruflichen Situation so gut vernetzt ist, dass das Buch weggeht wie warme Semmeln.

Ich werde jedenfalls mal darüber nachdenken, womit ich das Leben meiner Mitmenschen bereichern könnte.

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Montag, 30. März 2015

Es dauert doch wieder länger...

...bzw. hat länger gedauert. 

Nachdem ich wie geplant die erste Woche meiner Ferien zum Jahreswechsel relativ gut zurande kam, habe ich mich doch noch mal für einen kleinen Ausflug entschieden und war dann zu Beginn des neuen Jahres mit anderen Projekten soweit ausgelastet, dass ich gar nicht mehr dazu kam, etwas zu veröffentlichen.
Erst diese Woche konnte ich, nachdem ich mich wieder in die Thematik eingearbeitet hatte und dann doch etwas mehr geschrieben habe, wieder ein Werk bei Amazon hochladen, das jetzt den Veröffentlichungsprozess durchläuft und innerhalb von 24 Stunden im Handel erhältlich sein dürfte. Das wäre dann Buch Nr. 8. Ich habe diesmal nur eine Geschichte geschrieben, dafür mit etwas mehr Masse und insgesamt ist es glaube ich mein umfangreichstes Werk bisher, mit ca. 40 Taschenbuchseiten.

Steuererklärung

Ich habe 2014 Jahr nur ein Buch veröffentlicht, 2013 waren es ja deutlich mehr. Trotzdem konnte ich immer noch Tantiemen im niedrigen vierstelligen Bereich generieren. Dem entgegenstehend habe ich ca. 500 Euro für Sachen ausgegeben, die im Zusammenhang mit meiner "schriftstellerischen" Tätigkeit gestanden haben. Das waren vor allem Fachbücher über kreatives Schreiben, Lizenzen für iStock und Fotolia, ein neues Stromkabel für meine digitale Schreibmaschine, Büromaterial, Papier zum Ausdrucken von Entwürfen usw.
Wie auch letztes Jahr habe ich eine einfache Gewinn- und Verlustrechnung erstellt und dem Finanzamt mit meiner Lohnsteuererklärung übersandt. Ich denke in 8 - 16 Wochen weiß ich, ob das wieder so in Ordnung war.

Und jetzt? 

Auch wenn ich rein produktionstechnisch dieses Jahr noch nicht sehr weit gekommen bin, so konnte ich doch was das Sortieren meiner Ideen angeht einige Fortschritte erzielen. Werde versuchen jetzt nach und nach mehr zu veröffentlichen und bis Jahresende zumindest noch eine Handvoll Titel bei Amazon einzustellen.




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Samstag, 20. Dezember 2014

Urlaubszeit ist Autorenzeit.

Endlich.
Urlaub!
Und das beste, ich habe überhaupt nichts vor. Natürlich wird es am heiligen Abend etwas viel zu fettes, dafür aber sehr leckeres zu Essen geben, ansonsten ist der Plan aber klar: Ich möchte mich endlich einmal intensiv meinen Literaturprojekten beschäftigen.
Jedenfalls bis zum 5. Januar habe ich nicht viel anderes vor, danach geht natürlich der normale berufliche Alltag weiter.
Die Rahmenbedingungen für Kreativität könnten nicht besser sein. Draußen ist es sehr grau, sehr stürmisch und relativ kalt, gleichzeitig sind weiße Weihnachten nicht zu erwarten. In der Stube hingegen prasselt das Kaminfeuer, der Regen prasselt an die Scheiben und so ziemlich jeder meiner sozialen Kontakte ist bei der Familie oder mit sich selbst beschäftigt. Vorräte sind aufgefüllt und die Notwendigkeit das Haus zu verlassen habe ich auf ein Minimum reduziert.
Der Fokus der nächsten Tage soll klar auf dem Bereich "Produktion" liegen. Es gilt herauszufinden, wie leistungsfähig ich als Autor bin, also wie viele Seiten ich produzieren kann und ggf. auch wie viele Veröffentlichungen ich dadurch schaffe.
Als ich - frisch und unverbraucht - die ersten Texte bei Amazon hochlud, benötigte ich nur ein bis zwei Tage vom Anfang bis zu Veröffentlichung. In der Theorie müssten also am Dienstag zumindest ein oder zwei Titel veröffentlicht sein. Auf jeden Fall müsste aber eine ansehnliche Zahl an Seiten produziert worden sein.

We will see.

Tag 1 beginnt heute, mal sehen wo wir heute Abend angelangt sind.



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Dienstag, 2. Dezember 2014

6000 Besucher. Vielen Dank!

Natürlich sind 6000 Besucher im Bloggeruniversum nicht die Welt, aber ich freue mich trotzdem darüber. Wie erwartet hat der Monat Dezember stark begonnen. Letztes Jahr hat der Dezember doppelt so gut "performed" wie der November, vielleicht ist das dieses Jahr ja auch so. Auf jeden Fall habe ich die Absicht, dass ich vor Weihnachten noch den siebenten oder achten Titel bei Amazon einstelle. Ich rechne gerade zwischen den Jahren noch mal mit einem kleinen Boost.

Die ersten zwei Tage setzen den Trend fort, dass Ausleihen und Käufe mehr oder weniger auf Augenhöhe sind. Aktuell steht es 5 Verkäufe zu 5 Ausleihen.

Ich werde versuchen, sowohl bei Veröffentlichungen, als auch bei den Werbemaßnahmen etwas Gas zu geben.


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Donnerstag, 27. November 2014

Kindle Unlimited und die aktuelle Entwicklung




So, das Jahr ist fast rum, ich habe mich wie immer sehr zurückgehalten und meinen Blog aufs sträflichste vernachlässigt.

Meine schriftstellerische Karriere hat allerdings auch zugegeben auf Eis gelegen, obwohl ich eine Handvoll - meiner Meinung nach - sehr spannender Ideen hatte und diese auch niedergeschrieben und archiviert habe. Ich bin ja mit inzwischen 34 Jahren noch jung genug und spätestens in 30 Jahren wenn ich in Rente gehe, habe ich vielleicht Zeit alles umzusetzen.

Ich hoffe, dass ich über die Weihnachtsfeiertage die Zeit und Ruhe finde, mich darum zu kümmern und zumindest mal wieder ein Projekt umzusetzen.

So kurz vor Jahresende werde ich erst mal keinen Blick auf die eigentlichen Umsätze werfen, sondern mich einem aktuelleren Thema widmen.

Amazon hat mit Kindle Prime/Unlimted eine neue Absatzmöglichkeit für Ebooks geschaffen, die ich näher beleuchten möchte.

Inzwischen kann man mit Kindle Unlimited Bücher als Flatrate ausleihen.

Das Programm wurde wohl Anfang Oktober gestartet und man kann ab diesem Zeitpunkt eine deutlich höhere Ausleihaktivität feststellen.

Wie man sieht, legt die blaue Linie (Ausleihen) im Oktober kräftig zu
Der erste Zahlungsbericht aus dem Oktober, der mir vor einigen Tagen zuging, zeigt, dass immerhin knapp über einem Euro pro Ausleihe an mich fliessen. Im Oktober waren das immerhin 35,93 Euro für 33 Exemplare. 

Es könnte sein, dass sich das Model schnell durchsetzt, denn bereits im aktuellen Monat zeichnet sich ab, dass die Anzahl der Ausleihen die stagnierende Anzahl der Verkäufe übertrifft. 

Natürlich ist es für ein Fazit noch deutlich zu früh, aber ich kann mir gut vorstellen, dass zwei Dinge passieren werden. 

1. Die Anzahl der Käufer wird leicht zurückgehen, dafür wird die Anzahl der Ausleihen noch deutlich zulegen. Erst vor einiger Zeit habe ich bei einer kostenfreien Werbeaktion über 500 Downloads in 3 Tagen gehabt. Sollte der Kindle Unlimited Service sich durchsetzen, birgt das ein sehr großes Potential. 

2. Es könnte sein, dass es mittelfristig ein Zeitfenster gibt, in dem es mehr Sinn macht, Bücher zu verleihen als zu verkaufen und dementsprechend zu produzieren. Das bedeutet, dass man ggf. eher 3 Bücher mit einer Geschichte veröffentlicht, als ein Buch mit drei Geschichten. Da die Ausleihe den Kunden nur eine Flatrate kostet und man pro Download einen Anteil am Gesamtkuchen erhält, kann es Sinn machen, Bücher in mehreren Teilen herauszugeben um so die Anzahl der Ausleihen in die Höhe zu treiben. Dazu könnte es ebenfalls Sinn machen, den Preis bewusst so hoch zu wählen, dass keiner es kauft, sondern die Leute das Gefühl haben, mit ihrem Kindle Unlimited Account etwas besonders hochwertiges zu erwerben. 

Bereits jetzt übersteigen die Ausleihen die Verkäufe